Was ist ein GDV-Datensatz

Der GDV-Datensatz "VU-Vermittler" ist ein standardisiertes und in der Versicherungswirtschaft flächendeckend eingesetztes Datenformat für den Austausch von spartenübergreifenden Bestands-, Inkasso-, Schaden- und Antragsinformationen zwischen Versicherungsunternehmen und Vermittlern. Die Spezifikation sieht vor, sämtliche mit dem Vorgang verbundenen Informationen auszutauschen. Im Einzelfall muss abgewogen werden, welche Daten den aktuellen Anforderungen an den Datenschutz genügen.

Seit wann gibt es GDV Datensätze ?

Die Spezifikation von Formaten zum elektronischen Datenaustausch zwischen Versicherungsgesellschaft und Vermittlern begann in den 80er Jahren mit dem vermehrten Einsatz von Personalcomputern. Der GDV begann 1985 in Kooperation mit den Vermittlerverbänden und Dienstleistern mit der Entwicklung eines brancheneinheitlichen, nationalen Kommunikationsstandards als Voraussetzung für eine systemunabhängige, offene und wirtschaftliche Abwicklung des elektronischen Informationsaustausches beziehungsweise Geschäftsverkehrs zwischen Versicherungsunternehmen und selbstständigen Vermittlern.

Was bedeutet die Abkürzung GDV

GDV ist die Abkürzung für Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Der GDV ist die Dachorganisation der privaten Versicherungsunternehmen in Deutschland. Der GDV wurde 1948 in Köln gegründet, heutiger Sitz ist Berlin. Dem Verband gehören heute rund 460 Mitgliedsunternehmen an.

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